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Jean Firges: Sartre. Der Blick.
Exemplarische Reihe Literatur und Philosophie. Band 01

Für Jean-Paul Sartre ist die Problematik des "Anderen" ein zentraler Aspekt seines Werkes. Er behandelt sie sowohl auf der philosophischen, als auch auf der literarischen Ebene. Besonders anschaulich wird das Thema in dem Drama "Huis clos" (Geschlossene Gesellschaft).

61 Seiten, ISBN: 978-3-933264-02-2

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Jean Firges: Camus. Das Absurde und die Revolte.
Exemplarische Reihe Literatur und Philosophie. Band 02

Der französische Autor und Nobelpreisträger Albert Camus wird der philosophischen Bewegung des Existentialismus zugerechnet. Anhand der Begriffe des Absurden und der Revolte zeigt der Autor die Berührungspunkte Camus zwischen der antiken Mythologie und den geistigen Strömungen des 20. Jahrhunderts auf.

83 Seiten, ISBN: 978-3-933264-03-9

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Jean Firges: Paul Celan. Die Beiden Türen der Welt.
Exemplarische Reihe Literatur und Philosophie. Band 03

Paul Celan ist einer der größten deutschsprachigen Lyriker des 20. Jahrhunderts. Seine Dichtung ist Andenken an die Toten des Holocaust. Dem Autor gelingt es, die schwierigen Gedichte Celans für den Leser verständlich zu interpretieren.

87 Seiten, ISBN: 978-3-933264-06-0

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Jean Firges: Rose Ausländer. Ich, Mosestochter.
Exemplarische Reihe Literatur und Philosophie. Band 04

Rose Ausländer steht in der kulturellen Tradition des Ostjudentums. Aus diesem Bereich stammen viele Motive ihrer Gedichte, die sich mit der Erinnerung an die Kindheit verbinden.

72 Seiten, ISBN: 978-3-933264-07-7

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Jean Firges: Das Nibelungenlied. Ein Epos der Stauferzeit.
Exemplarische Reihe Literatur und Philosophie. Band 05

Das Nibelungenlied ist das große Heldenepos der Stauferzeit. Der Autor gibt neue Hinweise zu den Fragen nach Autor, Entstehungsort, etwaige Auftraggeber und Intention des Werks.

70 Seiten, ISBN: 978-3-933264-10-7

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Jean Firges: Theodor Storm. Idylle und Verfall.
Exemplarische Reihe Literatur und Philosophie. Band 06

In seinen Novellen erweist sich Theodor Storm als ein Autor, der den Wandel in der sozialen Institution 'Familie' seiner Zeit thematisiert. Die Novellen 'Immensee' und 'Viola tricolor' werden auf ihre sozialpsychologischen Verhaltensmuster hin untersucht.

84 Seiten, ISBN: 978-3-933264-11-4

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Jean Firges: Michel de Montaigne. Das Glück dieser Welt.
Exemplarische Reihe Literatur und Philosophie. Band 07

Michel de Montaigne ist der erste humanistische Autor, der das eigne Leben und die eigene Person zum Gegenstand seiner Reflexionen machte. Das Buch versucht, Montaignes Verhalten in den Wirren des Bürgerkrieges, das Verhältnis Montaignes zu seinem Schreiben und zu den Themen, die ihn besonders beschäftigten, wie die Verwirklichung des Lebensglücks oder die Erfahrung des Todes zu beschreiben.

81 Seiten, ISBN: 978-3-933264-14-5

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Jean Firges: Charles Baudelaire. Die Blumen des Bösen
Exemplarische Reihe Literatur und Philosophie. Band 08

Charles Baudelaire gilt als der erste Lyriker der Moderne. In seiner Gedichtsammlung der 'Blumen des Bösen' erhebt er das Hässliche zu einer ästhetischen Kategorie. Er macht neue Themen und Motive literaturfähig: die Anonymität der Großstadt, die Prostitution, den Alkohol und die Drogen, das Elend der armen Leute und die Ambivalenz der Liebe.

112 Seiten, ISBN: 978-3-933264-15-2

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Jean Firges: Madame de La Fayette. Die Prinzessin von Clèves.
Exemplarische Reihe Literatur und Philosophie. Band 09

Madame de La Fayette schrieb im 17.Jh. den ersten 'modernen' Roman. Es ist eine Dreiecksgeschichte, die am Hofe von Heinrich II und Katharina von Medici spielt und in der die Heldin, die Prinzessin von Clèves, in der Auseinandersetzung von Pflicht und Neigung die Widersprüchlichkeit ihres Ichs entdeckt.

95 Seiten, ISBN: 978-3-933264-16-9

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Jean Firges: Hölderlin. Trauer um Diotima.
Exemplarische Reihe Literatur und Philosophie. Band 10

Hölderlin war zu seinen Lebzeiten ein kaum beachteter Dichter. Heute gilt er als einer der ganz Großen der deutschen Literatur. Er ist ein schwieriger Autor. Lebensweg und Denkweg sind in seiner Dichtung ineinander verwoben.
Das wird in der Spiegelung seines Lebensweges in dem Roman 'Hyperion' aufgezeigt.

137 Seiten, ISBN: 978-3-933264-17-6

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Paul Barié: Heimweh nach Ithaka. Homers Odysee.
Exemplarische Reihe Literatur und Philosophie. Band 11

Homers Ilias ist das erste große Epos der abendländischen Literatur. In der Odyssee wird das Weltbild, das auch für unsere heutige Zeit in vieler Hinsicht noch Gültigkeit hat, geprägt. Die Abenteuer des Odysseus können gelesen werden als Metapher für die menschliche Existenz. Der Mensch muss seinen Ursprung verlassen, um über die Erfahrung des Fremden wieder zu sich zurückzukehren.

108 Seiten, ISBN: 978-3-933264-19-0

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Paul Barié: Mircea Eliade. Das Heilige im Profanen.
Exemplarische Reihe Literatur und Philosophie. Band 12

Der rumänische Autor ist zugleich Religionswissenschaftler und Romanschriftsteller. Er braucht beide Register, um die Fülle seiner Erkundungen der menschlichen Seele, vor allem der abgedunkelten Seite der Psyche zu beschreiben. Das Heilige, das im Kosmos präsent ist, erscheint für Eliade im Profanen der Welt und ist dort authentischer als in den jüngeren Offenbarungsreligionen.

114 Seiten, ISBN: 978-3-933264-21-3

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Renate Overbeck: Perec. Das Leben - Gebrauchsanweisung.
Exemplarische Reihe Literatur und Philosophie. Band 13

Perecs Roman gilt als eine Innovation in der französischen Romanliteratur des 20. Jh., nicht nur weil er Gesetze der mathematischen Kombinatorik als 'Formzwänge' beim Aufbau der Romanstruktur berücksichtigt und das Prinzip des Puzzle-Spiels in allen Schichten des Werkes anwendet, sondern weil in den vielen Appartements des Pariser Hauses, das er beschreibt, eine Population geschildert wird, die mit ihren Schicksalen einen luziden Aufriss der westlichen Zivilisation u. Geschichte darstellt.

108 Seiten, ISBN: 978-3-933264-22-0

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Jean Firges: Jean Anouilh. Antigone. Verlangen nach dem Absoluten.
Exemplarische Reihe Literatur und Philosophie. Band 14

Jean Anouilhs moderne Wiederaufnahme der antiken Tragödie des Sophokles hatte nach dem zweiten Weltkrieg einen großen Theatererfolg. Das Stück gilt auch heute noch, wegen seiner einfachen Sprache als beliebte Lektüre des Französischunterrichts. Die vorliegende Interpretation der Antigone versucht, das Handeln der Protagonisten aus ontologischer Perspektive zu deuten: Als Ungenügen an der Banalität der Alltagswirklichkeit und als 'Verlangen nach dem Aboluten'.

122 Seiten, ISBN: 978-3-933264-30-5

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Jean Firges: Molière. Der Menschenfeind.
Exemplarische Reihe Literatur und Philosophie. Band 15

Molière ist auch heute noch ein vielgespielter Autor. Das liegt an den 'zeitlosen' Typen, die er in seinen Stücken auftreten lässt: den Geizigen, den Hahnrei, den Heuchler, den Eifersüchtigen, usw. Um aber die eigentliche Leistung Molières zu schätzen, ist es wichtig, den sozialen Kontext seiner 'Typen' zu kennen. Der 'Menschenfeind' zeigt nicht nur den Protest des Schwertadels gegen die höfische Etikette der 'honnêteté', sondern lässt uns auch die autobiographischen Hintergründe erahnen, die Ausgangspunkt sind für Molières Kritik an der Gesellschaft seiner Zeit.

120 Seiten, ISBN: 978-3-933264-31-2

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Jean Firges: George Sand. Freiheit und Gleichheit.
Exemplarische Reihe Literatur und Philosophie. Band 16

George Sand ist Schriftstellerin in einer Epoche, in der nach der großen Revolution von 1789 alle Werte in Frage gestellt waren, einer Gesellschaft voller Irrungen und Wirrungen auf dem Wege einer Neuorientierung. Um ihr Werk zu verstehen und richtig einzuordnen, bedarf es einer möglichst breiten Kenntnisnahme der politischen, sozialen und ökonomischen Faktoren ihrer Zeit. Die Studie berücksichtigt eingehend die sozial-utopische Ausrichtung George Sands und mündet in die Interpretation ihres sozial-utopischen Romans: 'Die Sünde des Monsieur Antoine'.

138 Seiten, ISBN: 978-3-933264-33-6

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Paul Barié: Martial. Gespieg. Wirklichk. im römischen Epigramm
Exemplarische Reihe Literatur und Philosophie. Band 17

Marcus Valerius Martialis wurde (40 n.Chr.) geboren und hat in seinen Epigrammen das Leben der römischen Kaiserzeit in einer unübertrefflichen formalen Vollendung wiedergegeben. Man kann die 1500 Gedichte, von denen hier eine kleine Auswahl geboten wird, wie einen Gesellschaftsroman in Aphorismen lesen - ein Ensemble von tausend Begegnungen und Reaktionen des Dichters auf seine Zeit und auf den sozialen und literarischen Hintergrund.

120 Seiten, ISBN: 978-3-933264-34-3

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Jean Firges: Jean-Jacques Rousseau. Die neue Héloïse
Exemplarische Reihe Literatur und Philosophie. Band 18

Rousseaus Roman war der absolute 'Bestseller' des 18. Jh. und gleichzeitig eines der provozierendsten Bücher seiner Zeit. Die Bedeutung des Werkes für die Genese der bürgerlichen Ideologie wird uns heute aber erst wieder bewusst, wenn wir in einer historischen Rekonstruktion den literarischen und gesellschaftlichen Horizont erschließen, vor dem das Werk erschien.

128 Seiten, ISBN: 978-3-933264-36-7

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Jean Firges: Eduard Mörike. Dichter der Nacht.
Exemplarische Reihe Literatur und Philosophie. Band 19

Die Studie unternimmt es die 'Nachtseite' von Mörikes dichterischem Werk zu beleuchten. Einleitend wird das Gedicht Mitternacht interpretiert, von da aus wird übergeleitet zu dem 'Abgrund-Erlebnis', das dem jungen Dichter widerfuhr und das ihn sein Leben lang beschäftigte: die Begegnung mit der mystisch exaltierten Nymphomanin Maria Meyer. Dieses Erlebnis bestimmte das Frauenbild seines Gedichtzyklus Peregrina und die Figur der Zigeunerin Elisabeth in dem Roman Maler Nolten. Die Untersuchung versucht aufzuzeigen mit welchen Mitteln fiktionaler Camouflage Mörike das Erlebnis in poetische Muster umsetzt.

118 Seiten, ISBN: 978-3-933264-38-1

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Winfried Schindler: Ovid. Metamorphosen. Europa und Narziss
Exemplarische Reihe Literatur und Philosophie. Band 20

Die Metamorphosen des Ovid gehören zum 'Urgestein' der Literatur und Kunst des Abendlandes. Der Autor des Bändchens fokussiert seine Untersuchung auf zwei auch heute noch nachhaltig wirkende Mythen der Antike: Europa und Narziss. Mit einer einfühlsamen und präzisen Interpretation erhellt der Altphilologe Schindler die Elemente, die die beiden Mythen auch heute noch relevant und faszinierend erscheinen lassen. Besonders beeindruckend ist die Deutung des Gemäldes Narciso von Caravaggio.

104 Seiten, ISBN: 978-3-933264-39-8

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Jean Firges: Montesquieu. Die Perserbriefe. Frühaufklärung
Exemplarische Reihe Literatur und Philosophie. Band 21

Der Aufklärer Montesquieu ist den meisten Menschen nur als der staatspolitische Denker und Autor des umfangreichen Werks Vom Geist der Gesetze bekannt. Dass dieser Autor in der französischen Literatur durch einen geistreichen Roman Die Perserbriefe eine frühe Berühmtheit erlangte, entzieht sich der allgemeinen Kenntnis. Dieser Roman versucht durch die verfremdende Sicht zweier Perser, die sich im Paris des 18. Jahrhunderts aufhalten, einen kritischen Blick auf die Gesellschaft des Ancien Régime zu werfen. Der Roman enthält in einer witzigen, elegant-ironischen, manchmal frivolen Form aufklärerisches Gedankengut, das die staatspolitischen Theorien des Alterswerks vorwegnimmt.

127 Seiten, ISBN: 978-3-933264-41-1

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Jean Firges: Walther von der Vogelweide. Dichter der Stauferzeit.
Exemplarische Reihe Literatur und Philosophie. Band 22

Walther von der Vogelweide ist der bekannteste deutsche Minnesänger. Obschon er meist mit dem Wiener Fürstenhof in Verbindung gebracht wird, stand er doch die längste Zeit seines Lebens im Dienste der staufischen Kaiser.
Neben seinen Minneliedern verfasste Walther eine bedeutende Spruchdichtung und brachte diese Gattung zu ihrer vollen Blüte. In der Spruchdichtung können wir die Weltanschauung Walthers deutlich erkennen. Die Sprüche setzen sich kritisch mit der politischen Wirklichkeit Deutschlands und des Reiches auseinander und wettern gegen die Einmischung der Kirche (Investiturstreit) in die inneren Angelegenheiten des Reiches.
In dem vorliegenden Band wird ein Itinerarium von Walthers Leben rekonstruiert (soweit es bekannt ist). Anhand von 33 Gedichten, die in ihrem zeitlichen Kontext betrachtet und interpretiert werden, wird der 'Botschaft' von Walthers Dichtung nachgespürt.

164 Seiten, ISBN: 978-3-933264-45-9

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Jean Firges: Phèdre. Die Dämonie der Liebe.
Exemplarische Reihe Literatur und Philosophie. Band 23

Phèdre ist die Tochter von Minos und Pasiphaë. Mit der Nennung der Eltern ist der Fluch, der auf der Familie lastet, schon mitgenannt. Indem sie von Kreta nach Griechenland kommt, schleppt sie ihren Fluch und ihr Schicksal wie eine Plage in das Gastland. Die Verfolgung durch Venus bewirkt, dass sie sich in ihren Stiefsohn Hippolyte verliebt. Sie versucht, diese Liebe, die als Inzest angesehen wird, zu unterdrücken. Dennoch endet die Tragödie nicht nur mit dem Tod Phèdres, sondern auch mit dem Tod des unschuldigen Jünglings.
Die Interpretation versucht herauszustellen, dass dem griechischen Schicksalsgedanken in der Tragödie Racines
die jansenistische Weltsicht entspricht, in der die Liebe dämonisiert wird und als Triebkraft der verderbten menschlichen Natur unweigerlich in den Abgrund führt.

167 Seiten, ISBN: 978-3-933264-50-3

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Jean Firges: Pierre Corneille. Le Cid. Der Schwanengesang des Adels.
Exemplarische Reihe Literatur und Philosophie. Band 24

Der Cid ist ein hochpolitisches Drama.Es gibt ein Gesellschaftsbild des französischen Hochadels wieder, zu einem Zeitpunkt, an dem dieser dabei ist, seine Macht und seinen Einfluss endgültig zugunsten der absoluten Monarchie zu verlieren. Corneille stellt ritterliche Helden und Heldinnen vor, die zwar den Kodex der feudalen Standeswerte noch voll erfüllen, die aber auch schon die Verlockung der Empfindsamkeit und der amourösen höfischen Kultur internalisiert haben. Das adlige Publikum genießt in dem Stück Corneilles nostalgisch eine ehemalige Größe, die ihm in der Wirklichkeit schon abhanden gekommen ist.

113 Seiten, ISBN: 978-3-933264-51-0

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Paul Barié: Horaz. Carpe diem - Pflücke den Tag.
Exemplarische Reihe Literatur und Philosophie. Band 25

Mit carpe diem ist ein zentrales Motiv des Dichters Horaz genannt. Das in der Ode I 11 formulierte Prinzip eines gelingenden Lebens, nämlich "den Tag zu pflücken", ist die gedankliche Achse seiner Lebensphilosophie und ein Grundimpuls seiner Poesie, die immer wieder um die Frage kreist, mit welchen mentalen Techniken es gelingen kann, angesichts der Todesgewissheit und der Kontingenz des Daseins mit all den damit verbundenen Ängsten und Sorgen, die VITA BEATA, das glückliche Leben zu verwirklichen. Die Antworten, die Horaz in seiner Gedankenlyrik gibt, sind für den nachdenklichen Zeitgenossen von lebenspraktischer Aktualität.

142 Seiten, ISBN: 978-3-933264-52-7

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Jean Firges: Ingeborg Bachmann. Malina. Die Zerstörung des weiblichen Ich.
Exemplarische Reihe Literatur und Philosophie. Band 26

Die Studie untersucht drei konstitutive Elemente im Werk der Ingeborg Bachmann: erstens die Rolle der Liebe als Grundenergie ihrer literarischen Produktion, zweitens die Auseinandersetzung mit dem Erbe des Faschismus im Denken der Nachkriegsgesellschaft, drittens das literarische Doppelgängertum der Schriftstellerin und ihr Versuch, die Position der weiblichen Autorin in der Symbolordnung der männlich determinierten literarischen Welt zu bestimmen. Die drei vom Scheitern bedrohten Ansätze führen nach und nach zu einer Zerstörung des weiblichen Ich der Schriftstellerin. Die Untersuchung wird durchgeführt anhand der Interpretation folgender Texte der Bachmann: dem Hörspiel Der gute Gott von Manhattan, dem Gedicht Mein Vogel, der Erzählung Undine geht, und dem Roman Malina.

160 Seiten, ISBN: 978-3-933264-53-4

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Paul Barié: Sappho und Archilochos. Zauber des Anfangs. Ursprünge der europpäischen Lyrik.
Exemplarische Reihe Literatur und Philosophie. Band 27

Das Buch will erreichen, dass Sappho für Literarturfreunde mehr bedeutet als ein großer Name und dass ihr Antipode Archilochos als einer der großen Dichter des frühen Griechenland wahrgenommen wird. Verse und Fragmente werden in der Originalsprache vorgestellt, neu übersetzt, historisch verortet und in wechselnder Intensität interpretiert. So wird ein faszinierendes Universum früher europäischer Lyrik in Umrissen erkennbar. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Sappho. Sie vermittelt den Mädchen ihres Kreises in der wichtigen Lebensphase zwischen Kindheit und Ehestand eine selbstbewusste und stabile weibliche Identität, deren Entfaltung in ein Pantheon weiblicher Gottheiten und in eine homoerotisch getönte Gefühlswelt eingebettet war.

150 Seiten, ISBN: 978-3-933264-54-1

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Jean Firges: Marcel Proust. Die verlorene Zeit. Die wiedergefundene Zeit.
Exemplarische Reihe Literatur und Philosophie. Band 28

Ausgehend von der Proustschen Menschen- und Weltsicht wird in dieser Studie der Weg des Ich-Erzählers Marcel durch die sieben Bücher des Romans verfolgt. Die anthropologischen Grundvoraussetzungen des Proustschen Weltbilds sind: erstens die Eingeschlossenheit des Subjekts in einer Monadenstruktur ohne Fenster, zweitens die Atomisierung des Ichs in ständig sich verändernde Bewusstseinszustände und drittens die Diskontinuität der Zeit. Der Roman schildert die mondäne Gesellschaft der Dritten Republik, die diesen Bedingungen unterworfen ist, als eine Welt der Lüge, der Verstellung und der Dekadenz.

165 Seiten, ISBN: 978-3-933264-57-2

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Jean Firges: Büchner, Lenz, Celan. Der Gang durchs Gebirg. Gespräch im Gebirg.
Exemplarische Reihe Literatur und Philosophie. Band 29

Die Studie untersucht die Wahlverwandschaft der drei Autoren anhand einer Interpretation der beiden Erzähltexte von Büchner und Celan: 'Der Gang durchs Gebirg' und 'Gespräch im Gebirg'. Thema bei Lenz, Büchner und Celan ist der Mensch, die geschundene Kreatur, auf die diese Dichter jeder auf seine Weise aufmerksam machen. Die Gemeinsamkeiten der drei Autoren (trotz aller Unterschiede) sind folgende: Alle drei hatten sie in ihrer Erziehung unter einem strengen Vater zu leiden, alle drei verbrachten sie die meiste Zeit ihres Lebens im Exil, sie hatten alle drei eine hochsensible Konstitution, die sie anfällig machte für psychische Störungen, jeder von ihnen reflektierte die Bedingungen der Möglichkeit von Kunst unter den Voraussetzungen seiner Zeit.

65 Seiten, ISBN: 978-3-933264-58-9

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Jean Firges: Guillaume Apollinaire. Rhénanes / Rheinlieder. Gedichtinterpretationen.
Exemplarische Reihe Literatur und Philosophie. Band 30

Guillaume Apollinaire hat lange nicht die Anerkennung bekommen, die er verdient. Heute gilt er als Leitfigur der französischen Literatur im zwanzigsten Jahrhundert mit einem Werk, das Modernismus und Traditionalismus in sehr eigener Weise verbindet. Aus seinem Gedichtband 'Alcools' ist der Zyklus mit dem Titel: Rhénanes / Rheinlieder Gegenstand der vorliegenden Untersuchung und Interpretation. Die Gedichte entstanden 1901, als der Dichter ein Jahr im Rheinland zubrachte. In diesen Gedichten erreicht der Zwanzigjährige bereits eine Meisterschaft, die er später nur selten übertrifft.

157 Seiten, ISBN: 978-3-933264-62-6

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Paul Barié: Platon Symposion. Sokrates, Eros und die Liebe zur Weisheit.
Exemplarische Reihe Literatur und Philosophie. Band 31

Unsere Vorstellungen von 'Liebe' sind nicht naturgegeben, sondern durchweg kulturell deteminiert. Das wichtigste historische Dokument über den Eros ist Platons Dialog Symposion, oft zitiert als Das Gastmahl. Platons Symposion hat folgenden Anlass: Der junge Dichter Agathon hatte im Jahr 416 v. Chr den ersten Preis als Tragödiendichter bekommen und für seine Freunde ein Festbankett gegeben. An dem anschließenden Symposion ("Trinkgelage") musste jeder Gast eine improvisierte Rede über Eros, den Gott der Liebe, halten. In sieben Reden entfalten sich so sieben Facetten der Liebe. Höhepunkt ist die Rede des Sokrates, die dieser Diotima in den Mund legt. Eros, Diotimas "großer Daimon", repräsentiert für Platon die Schnittstelle zwischen Gott und der Welt. Das Schöne ist die treibende Kraft für jede Form von 'Kreativität', ob man nun Nachkommen zeugt oder als Dichter, als Philosoph oder als Staatsmann und Gesetzgeber wirkt, ob man Gedanken oder Kunstwerke 'zeugt' und sie kraft des 'pädagogischen Eros' an junge Menschen vermittelt.

140 Seiten, ISBN: 978-3-933264-64-0

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Jean Firges: Pascal und Teilhard de Chardin. Zwei Weltbilder im Widerstreit.
Exemplarische Reihe Literatur und Philosophie. Band 32

Ende des 16. Jahrhunderts bewies Galileo Galilei, dass die Erde sich bewegte, nicht die Sonne. Damit zerbrach das mitteralterliche Weltbild. An der Schwelle des neu heraufziehenden Zeitalters versucht ein Denker die Folgerungen aus der veränderten geistigen Situation zu ziehen und damit eine neue Ortsbestimmung des Menschen vorzunehmen: Blaise Pascal.
Dreihundert Jahre später versucht Teilhard de Chardin das Weltbild Pascals durch ein neues zu ersetzen. Was für Pascal die Entdeckung Galileis war, das wurde für Teilhard die Entdeckung der Evolution durch Darwin. Von dieser naturwissenschaftlichen Position aus unternimmt er am Beginn des Atomzeitalters eine neue Ortsbestimmung des Menschen, die der Pascal'schen entgegengesetzt ist.

80 Seiten, ISBN: 978-3-933264-65-7

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Lukas Weber: Nietzsche und Dao. Der Weg von der Wahrheit zur Weisheit
Exemplarische Reihe Literatur und Philosophie. Band 33

Nichts ist wahr. Alles ist erlaubt. Mit Friedrich Nietzsche beginnt die Krise der europäischen Philosophie, denn wie kein anderer macht er darauf aufmerksam, dass das Wahrheitsstreben der Philosophen auf einem jahrtausendealten Irrtum beruht. Die Welt ist kein statisches, potentiell erkennbares Absolutum, sondern ewig sich wandelndes Sein des Werdens. Wo die europäische Wahrheit an ihre Grenzen stößt, wird eine andere Perspektive möglich: die Weisheit des Ostens. Ohne sich dessen bewusst zu sein, findet Nietzsche einen starken Verbündeten im chinesischen Daoismus. Vorliegende Schrift unternimmt es, die tiefgreifenden Konvergenzen der Philosophie Nietzsches mit der Weisheit des Ostens aufzuweisen.

90 Seiten, ISBN: 978-3-933264-72-5

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Walter Burnikel: Quintilian. Pädagogische Texte aus der Antike
Exemplarische Reihe Literatur und Philosophie. Band 34

Dass uns ein Fachbuch über Erziehung, Bildung und Ausbildung aus der Antike vollständig erhalten ist, ist ein Glücksfall. Dass ein Buch in einer sensiblen, schmiegsamen, bestechend schönen Sprache geschrieben ist, ist ein weiterer Glücksfall. Dass der, der es geschrieben hat, die Würde des Kindes entdeckt hat und dazu ein begnadeter Lehrer und Erzieher war, das ist das Dritte und Größte in der Reihe aller guten Dinge.

109 Seiten, ISBN: 978-3-933264-74-9

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  | Donnerstag, 27. Juli 2017 | w³ - Gestaltung: David Hofmann | letztes Update: 27.06.2016 | Impressum | AGB |